• Home
  • Aktuelles
  • Aktuelles

Mitglied erhält Leistungen aus der Unfallversicherung

Der DBRD vertritt das Rettungsfachpersonal nicht nur berufspolitisch. Im Jahresbeitrag von 95 Euro (NotSan-Auszubildende 75 Euro) sind u. a. die Fachzeitschrift „Notfall + Rettungsmedizin“, eine Strafrechtsschutzversicherung, eine telefonische Rechtsauskunft, eine Arbeitsrechtsberatung, eine subsidiäre  Haftpflichtversicherung sowie eine Unfallversicherung inkludiert. Genau diese brauchte nun eins unserer Mitglieder.

Das DBRD-Mitglied hatte sich bei Arbeiten an der Kreissäge sehr schwer an der Hand verletzt. Dabei kam es neben tiefen Schnittverletzungen auch zu Teilamputationen des Daumens und Zeigefingers. Nun rechnet unser Unfallversicherer ZURICH eine Leistung von über 34.000 Euro mit unserem Mitglied ab. Besonders erfreulich ist, dass der Rettungsdienstmitarbeiter inzwischen wieder seinen Dienst versehen kann.

Wir wünschen unserem Kollegen weiterhin alles Gute.

Wir trauern um Tina Knoll

TrauerTinaKnoll

 

Am 12.03.2019 ist unser langjähriges Beiratsmitglied Tina Knoll im Alter von nur 41 Jahren gestorben.

Tina hat den DBRD bereits kurz nach der Gründung als Mitglied begleitet und war seit fünf Jahren beim DBRD auf geringfügiger Basis angestellt. Zu Ihrem Aufgabengebiet gehörten die Urlaubs- und Krankheitsvertretung in der Geschäftsstelle sowie die Bearbeitung der Berufsausweisanträgen.

Tina war als Notfallsanitäterin, Betriebswirtin und Schulleiterin an der Fachschule für Rettungsdienst im CJD Maximiliansau eine sehr wertvolle und von allen geschätzte Kollegin, die mit hoher Sach- und Fachkompetenz beide Tätigkeitsbereiche im DBRD hervorragend besetzen konnte.

Wir haben Tina immer als eine frohe Kollegin erlebt, und sie wird uns unvergessen bleiben. Die Lücke wird nur schwer zu schließen zu sein.

Tina hat den Kampf gegen den Krebs verloren und hinterlässt ihren Ehemann und ihre Tochter, bei denen wir in dieser schwierigen Zeit mit unseren Gedanken sind.

 

Mit stillem Gruß für den Vorstand, Beirat und Ärztlichen Beirat

Marco K. König
1. Vorsitzender

Klinikausbildung für Notfallsanitäter

Am 14.02.2019 fand im Institut für Rettungs- und Notfallmedizin am UKSH in Kiel ein Expertentreffen zum Thema „Klinikausbildung für Notfallsanitäter - wo stehen wir und wie geht es weiter?“ unter der Leitung von Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner statt.

In mehreren Kurzvorträgen gab es zunächst mehrere Bestandsaufnahmen aus verschiedenen Sichtweisen, bevor in Kleingruppen die Handlungskompetenzen und wichtige Zukunftsthemen für den klinischen Ausbildungsabschnitt diskutiert wurden.
Für den DBRD nahm Marco K. König teil und machte in seinem Vortrag exemplarisch an der Ausbildung in der Anästhesie auf die Herausforderungen aufmerksam. So findet dort ein Großteil (40 %) der klinischen Ausbildung statt, obwohl in der Anästhesie nur wenige invasive Maßnahmen erlernt werden sollen. Und dennoch können nach einer Erhebung viele Auszubildenden die Mindestanzahl (gem. Pyramidenprozess) an extraglottischen Atemwegssicherungen (45 x) und Intubationen (10 x) nicht erreichen. Hier müssen sich nach Ansicht von König die Klinikprozesse ändern.
Zudem wird der Auszubildende immer noch zu häufig als Praktikant eingestuft. Hieran muss der Ausbildungsbetrieb, aber auch der Auszubildende selbst dran arbeiten.
Um eine möglichst gute Ausbildung in der Klinik zu erhalten, sollte das Nachweisheft die einzelnen Maßnahmen genaustens beschreiben, um es somit auch den Anleitenten ohne rettungsdienstlichen Bezug möglichst einfach zu machen, so König.

Neben dem UKSH-Curriculum für die klinische Ausbildung hat auch der DBRD ein Nachweisheft herausgebracht, das über die Geschäftsstelle angefordert werden kann oder pdfhier zum freien Download zur Verfügung steht.

DBRD im Sozialministerium Schleswig-Holstein

Am 04.02.2019 war der 1. Vorsitzende Marco K. König zu Besuch im Schleswig-Holsteinischen Sozialministerium. Herr Völk, Abteilungsleiter VIII 4 Gesundheit, begrüßte König zusammen mit Herrn Dr. Föh (Referatsleiter VIII 41- Gesundheitsberufe, Apotheken, Arzneimittel, Medizinprodukte) sowie Herrn Bartsch und Frau Ravesloot vom Referat VIII 42 Rettungswesen.

König betonte zunächst, wie positiv sich der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren entwickelt hat. Grundlage hierfür sind das Rettungsdienstgesetz sowie die Arbeitsgruppen auf Landesebene. So werden nicht nur die Inhalte des Pyramidenprozesses in den Notfallsanitäterschulen unterrichtet und geprüft, sondern die Landesalgorithmen (die sich nur marginal von den DBRD Muster-Algorithmen unterscheiden) werden auch flächendeckend am Patienten angewendet. Das ist (leider) bisher in Deutschland einzigartig. Ausführlich wies König auf die immer noch bestehende Rechtsunsicherheit bei invasiven Maßnahmen durch Notfallsanitäter hin und bat weiterhin um Unterstützung auf der Arbeits- und politischen Ebene.

IMG 1761 002Auch das neue Projekt „Rettungseinsatzfahrzeug (REF) des Kreises Nordfriesland war u. a. Thema, wobei König die Mehrzweckfahrzeugstrategie als dringlicheres Problem sieht. Es finden immer noch zu viele Krankentransporte mit Rettungswagen statt, so dass die Notfallsanitäter-Auszubildenden häufig nicht die notwendigen Kompetenzen erwerben und der Kompetenzerhalt der Notfallsanitäter gefährdet ist. Zudem könne noch nicht von Fachkräftemangel gesprochen werden, wenn die Rettungswagen, mit einem oder sogar zwei Notfallsanitätern besetzt, mit Krankenhausentlassungen beauftragt werden. Zum Schluss warb König für eine Sensibilisierung im Rettungsdienst in Bezug auf verletzte Kinder und stellte die DBRD Taschenkarte und Flyer „Gewalt gegen Kinder“ vor. „Es wäre wünschenswert, wenn in Schleswig-Holstein alle am Rettungsdienst Beteiligte die wahren Ursachen der Verletzungen erkennen können, um die Kinder zukünftig vor ihren Peinigern zu schützen“, so König.

 

Dringender Aufruf

Nun hat uns der Krebs auch in unserer Mitte erreicht. Tina Knoll (DBRD-Beiratsmitglied und Mitarbeiterin) hat Leukämie und ist nach zunächst optimistischen Heilungsverlauf nun dringend auf einen Stammzellspender angewiesen.

Tina ist nicht nur Notfallsanitäterin, Betriebswirtin und Schulleiterin an der Fachschule für Rettungsdienst im CJD Maximiliansau, sondern vor allem Ehefrau und Mutter einer vierjährigen Tochter. Tina ist dem DBRD von Anfang an als Mitglied verbunden und engagiert sich seit über fünf Jahren ehrenamtlich im Beirat des DBRD. Zudem ist Tina als Mini-Jobber u.a. für die Erstellung der DBRD-Berufsausweise zuständig.

Nach nun über einem Jahr Ungewissheit und wochenlanger Isolation in einem Karlsruher Krankenhaus ist nun klar, dass die einzige Rettung für Tina nur ein geeigneter Knochenmarkspender ist.

Daher bitte wir alle sich in der Knochenmarkspenderdatei registrieren zu lassen und darüber hinaus die Arbeit der DKMS finanziell zu unterstützen.

Die Registrierungsaktion für Tina findet am 17.02.2019 von 11-16 Uhr in der Festhalle Wörth, Am Festplatz 1 A in 76744 Wörth am Rhein statt.

Da eine Registrierung der DKMS 35 EUR kostet, ist auch eine finanzielle Unterstützung sehr wichtig.

DKMS-Spendenkonto

IBAN DE41 7004 0060 8987 0000 29

Verwendungszweck: Tina

https://www.dkms.de/de/aktion/heute-retten-wir-tina

 

DBRD beim Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern

Am 31.01.2019 war der 1. Vorsitzende Marco K. König zu Besuch beim Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern Herrn Harry Glawe. Zudem nahmen an dem Gespräch in Schwerin auch der Referatsleiter Rettungsdienst Herr Iwohn und vom Referat Gesundheits- und Heilberufe Frau Zavada teil.

IMG 1427König sprach zunächst die Rechtsunsicherheit an und bat um Unterstützung für entsprechende Gesetzesänderungen. Minister Glawe will sich dem Thema annehmen und das weitere Vorgehen auch mit anderen Ländern absprechen.
Zudem stellte König die aktuellen DBRD Muster-Algorithmen gem. Pyramidenprozess vor und warb für eine landesweite Umsetzung des im Jahre 2014 bundeweit konsentierten Mindeststandart für Notfallsanitäter sowie eine einheitliche Medikamentenausstattung gem. Pyramidenprozess auf allen RTW.
Neben der Hilfsfrist, Qualitätssicherung und Ausstattung der Schulen wurde auch über den Arbeitsschutz diskutiert. König bat eindringlich darum, dass die Kreise, die für die Beschaffung der Fahrzeuge zuständig sind, ab sofort elektrisch-hydraulische Fahrtrage anschaffen, um die für alle Rettungsdienstmitarbeiter körperlich belastende Arbeit deutlich zu reduzieren.

Es war ein sehr interessanter Austausch auf höchster politischer Ebene, und der DBRD wird auf einer der nächste Landesbeiratstreffen den am Rettungsdienst in Mecklenburg-Vorpommern Beteiligten seine Ideen und Vorschläge vorstellen dürfen.

 

DBRD Muster-Algorithmen: Die 4. Auflage ist erschienen

Im Jahr 2015 wurde die DBRD Muster-Algorithmen zum ersten Mal publiziert.
Mittlerweile umfassen die Muster-Algorithmen 60 Seiten mit Algorithmen sowie 18 Seiten mit Erläuterungen. In der aktuellen Version wurden alle Literaturquellen auf Aktualität überprüft und bei Notwendigkeit entsprechend angepasst. Notwendige Änderungen beispielsweise im Hinblick auf Medikamentendosierungen bzw. veränderten Vorgehensweisen sind in die aktuelle Version eingeflossen.
Von großer Bedeutung ist sicherlich der Algorithmus „Entscheidung über die Beförderung von Patienten“ mit den dazugehörigen Checklisten zur Entscheidungsfindung. Neu ist der Algorithmus „V. a. drohende Addisonkrise – Akute Niereninsuffizienz“, hierzu wurden auch die Erläuterungen ergänzt und die möglichen Notfallausweise, die die betroffenen Patienten eventuell mitführen, abgebildet.

Alle Mitglieder des DBRD erhalten mit dem Jahresbrief eine gedruckte Version im DIN A6-Format. Weitere Hefte, sowohl im DIN A6, als auch im DIN A4-Format können über die Geschäftsstelle des DBRD bezogen werden.

pdfDie aktuelle Version kann hier als PDF heruntergeladen werden.

DBRD beim 7. Interprofessionellen Gesundheitskongress in Dresden

image002Auch 2019 ist der DBRD wieder als Kooperationspartner beim Interprofessionellen Gesundheitskongress in Dresden dabei. Dieses Mal mit einem Vortragsblock und einem Workshop zu Kindernotfällen. Zur gleichen Zeit findet auch das Wissenschaftsymposium statt, dort wird der Innovationspreis verliehen.
Anmeldeschluss für die Teilnahme am Innovationspreis ist der 31. Januar 2019. 
 
Das pdfProgramm des Interprofessionellen Gesundheitskongress sowie ein pdfFlyer zu den notfallmedizinischen Themen können hier heruntergeladen werden.
 
DBRD-Mitglieder erhalten bei Anmeldung über den Springer-Verlag eine Ermäßigung auf den Eintritt.
 
 
image001

 

Letzte DBRD-Arbeitstagung des Jahres

An diesem Wochenende fand die letzte Arbeitstagung des Vorstands-, Beirats- und Ärztlichen Beirats in der Geschäftsstelle in Lübeck statt. Themen waren u.a. die Veranstaltungen im nächsten Jahr, der aktuelle Stand zur Novellierung des Heilpraktikergesetzes und Betäubungsmittelgesetzes, die neue Vereinssoftware sowie die Einführung von Landesgruppen. Hierzu werden wir die Mitglieder mit dem Jahresbrief im Januar informieren. Wie auf der Mitgliederversammlung angekündigt, haben wir uns professionelle Unterstützung für die Kommunikation über soziale Medien geholt. Frau Agnieszka Krzeminska, Geschäftsführerin vom Social Media Führerschein aus Hamburg hat uns Empfehlungen an die Hand gegeben und zahlreichen Fragen beantwortet. Wir werden 2019 unsere Kommunikationswege erweitern, damit wir noch mehr Mitglieder und Interessierte informieren können.

IMG 1303 002

Copyright © DBRD Deutscher Berufsverband Rettungsdienst e.V.